Grundlagentraining

Im Altersbereich zwischen 11-14 Jahren lernen Kinder in den Vereinen grundlegende leichtathletische und nichtleichtathletische Bewegungsformen durch freudvolle, interessante, kreative Spiel- und Übungsformen kennen. Ziel es ist nicht, die Feinform der Zieltechnik auszubilden, sondern vielfältig die koordinativen Fähigkeiten zu entwickeln.

Leichtathletische Grundformen oder Kernbewegungen wie: weit werfen, schnell und "locker" laufen, weit springen, effektiv schleudern werden dabei bereits thematisiert. Dabei geht es in den Übungseinheiten vorrangig um die Optimierung der leichtathletischen Kernbewegungen und nicht um die gleichförmige Wiederholung der komplexen Zieltechniken der leichtathletischen Disziplinen.

Erarbeitet man im Grundlagentraining beispielsweise die Grundlagen für das Hürdenlaufen, so erlernen die Kinder zunächst die Rhythmisierung im Laufen, dann über kleine Hindernisse und den Abdruck über niedrigere Hürden - später werden die Bewegungen des Schwungbeines und des Nachziehbeines über und an der Hürde geschult. Die koordinative Befähigung ist in diesem Fall auch mit einer funktionellen Beweglichkeitsschulung gekoppelt. Die grundlegenden Schritte, die zur komplexen Bewegung des Hürdenlaufens führen, umfassen demgemäss ein weites Spektrum an Bewegungserfahrungen, welche wiederum anderen Disziplinen, Sportarten und den koordinativen Fähigkeiten an sich in hohem Maße dienlich sind.

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